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RSSPrint

26. April 2020 - Gedanken zum Sonntag Miserikordias Domini

 


 

 

 

Von Hirten, Schafen und dem Wolf

Miserikordias Domini so heißt dieser 2. Sonntag nach dem Osterfest. Übersetzt heißt das: Die Barmherzigkeit des Herrn.

Dieser Sonntag ist in besonderer Weise geprägt vom Bild des Hirten. Dieses Bild soll hier akustisch und optisch den Faden bilden durch die nächsten Minuten.

Noch immer bewegen wir uns im österlichen Festkreis, die Fanfaren des Ostersonntags haben wir vielleicht noch im Ohr. Und so starten wir auch mit Fanfaren aus der Oper Atalanta von Georg Friedrich Händel.

 

Psalm 23

Der 23. Psalm „Der Herr ist mein Hirte“ ist einer der bekanntesten und beliebtesten Texte der Bibel.

Er transportiert das Bild, das diesen Sonntag nachhaltig prägt. Der Psalm spricht von Gott, der sich wie ein Hirte um das Wohl seiner Schafe kümmert.

Gebet

Barmherziger Gott,

wir suchen einen Ort, an dem wir ausruhen können.
Wir suchen Vertrauen, von dem wir leben können.

Wir sehnen uns nach einem Leben in Geborgenheit und Sicherheit.

Wir fürchten die schweren Stationen auf dem Weg unseres Lebens,
die dunklen Täler, die Tische des Feindes.

Gib du uns Kraft, auf dich trauen zu können! Sei Quelle und Brot,
wo die Wüsten unendlich scheinen.

Lass uns die Spuren deiner Barmherzigkeit
in unserem Leben und Alltag sehen.

Amen

Evangelium des Sonntags: Johannes 10, 11-16
Gedanken zum Sonntag Miserikordias Domini
Der Herr ist mein getreuer Hirt
Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.

Er erhelle unser Dunkel.

Er lasse uns seinen Weg mit uns erkennen.

Er habe mit uns Erbarmen

und bleibe uns zugewandt.

Er gebe uns allen das Leben,

das stärker ist als der Tod.