petrus-giesensdorf.de: Newsmeldungen https://petrus-giesensdorf.de/ Newsmeldungen de petrus-giesensdorf.de: Newsmeldungen https://petrus-giesensdorf.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://petrus-giesensdorf.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 22 Sep 2020 08:24:53 +0200 Existenzsicherung in Corona-Zeiten https://petrus-giesensdorf.de//news-detail/nachricht/existenzsicherung-in-corona-zeiten.html Die Grundsicherung für Arbeitsuchende mit den Leistungen Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, häufig „Hartz IV“ genannt, gilt selbst unter Fachleuten als hochkompliziert. Da ist es gut, dass es das BALZ gibt. „BALZ“ steht für „Berliner Arbeitslosenzentrum“. Der zur evangelischen Kirche gehörende Verein berät seit 40 Jahren Arbeitslose und Erwerbstätige mit geringem Einkommen zu ihren Fragen rund um die Themen Arbeitslosigkeit und Existenzsicherung.

Das BALZ hat jetzt einen umfassenden Ratgeber zum „Arbeitslosengeld II in Berlin“ erstellt. Darin sind auch die aktuellen Regelungen zu Hartz IV während der Corona-Pandemie enthalten. Das 84-seitige Heft geht besonders gründlich auf die speziell in unserer Stadt geltenden Vorschriften zu den Kosten der Unterkunft, den Einmalleistungen und den Leistungen zur Bildung und Teilhabe ein. Es weist außerdem ausführlich auf weitere Beratungs- und Hilfsangebote sowie auf bestehende Vergünstigungen für Menschen mit wenig Geld hin.

Den Ratgeber gibt es zum kostenlosen Download im Internet. Dort erhalten Sie den Text auch in den Sprachen Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Spanisch und Türkisch.

Geschenk zum 40-jährigen Bestehen

Das BALZ hat den Ratgeber in einer Auflage von tausend Stück gedruckt und gibt ihn aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens als Geschenk an Interessierte weiter. Sie können sich den Ratgeber in begrenzter Stückzahl in der BALZ-Geschäftsstelle oder im BALZ-Beratungszentrum nach vorheriger telefonischer Anmeldung abholen.

Kontakt: BALZ-Geschäftsstelle in der Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf, Kirchstraße 4 in 14163 Berlin (Zehlendorf), Telefon (0 30) 2 00 09 40 15 oder BALZ-Beratungszentrum, Beusselstraße 35 in 10553 Berlin (Moabit), Telefon (0 30) 45 60 60 25, Montag bis Donnerstag in der Zeit von 10 bis 14 Uhr.

Weitere Informationen:
www.berliner-arbeitslosenzentrum.de oder www.beratung-kann-helfen.de


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Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise e. V. (BALZ)
Beusselstraße 35/Ecke Wiclefstraße in 10553 Berlin

(S-Bahnhof Beusselstraße oder Bus TXL, M27, 106, 123)

Tel.: (0 30) 45 60 60 25
Fax: (0 30) 45 60 60 05
E-Mail: anastasiades@berliner-arbeitslosenzentrum.de

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Aktuelles Tue, 22 Sep 2020 08:24:53 +0200
Kennenlerntermine in der Kita Petrusheim https://petrus-giesensdorf.de//kitas.html petrus-giesensdorf.de Thu, 17 Sep 2020 05:55:19 +0200 Ausflüge mit dem Seniorenarbeitsteam im September und Oktober https://petrus-giesensdorf.de//gruppen-projekte/erwachsene/angebote-speziell-fuer-senioren.html Senioren Sun, 13 Sep 2020 07:00:00 +0200 Auftakt der Interkulturellen Woche: Zusammen leben, zusammen wachsen – gemeinsam gegen Rassismus in Berlin https://petrus-giesensdorf.de//news-detail/nachricht/auftakt-der-interkulturellen-woche-zusammen-leben-zusammen-wachsen-gemeinsam-gegen-rassismus-in-1.html Die 46. Interkulturelle Woche startet am kommenden Mittwoch mit einem interreligiösem Gebet und einer Podiumsdiskussion. Beteiligt an dem Gebet sind neben Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Roland Elieser Baron, Mitglied der Berliner Synagoge Rykestraße, Meho Travljanin, Vorsitzender des Islamischen Kulturzentrums der Bosniaken, und Pfarrer Sylvester Ajunwa, Leiter der englischsprachigen katholischen Gemeinde in Berlin. Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion mit der Integrationsbeauftragten des Berliner Senats, Katarina Niewiedzial, unter dem Thema: „Zusammen leben, zusammen wachsen – gemeinsam gegen Rassismus in Berlin“ statt.
 
Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Veranstaltung im Livestream auf YouTube übertragen.
 
Weitere Teilnehmende sind: Manal Seifeldin, Menschenrechtsaktivistin aus dem Sudan, Mitarbeiterin der Flüchtlingskirche Berlin-Kreuzberg, Adetoun Küppers-Adebisi, Ingenieurin und Aktivistin aus Nigeria, sowie Sylvester Ajunwa. Juni Hoppe moderiert das Gespräch.
 
Entstanden auf Initiative der christlichen Kirchen wird die Interkulturelle Woche von Migranten-Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und Integrationsbeauftragten unterstützt und mitgetragen. Mit Festen, Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Gottesdiensten, kulturellen Ereignissen und Events setzen sich die Veranstalterinnen und Veranstalter der Interkulturellen Woche für ein friedliches und gerechtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserer Gesellschaft und für einen Dialog auf Augenhöhe ein. Sie wollen auf die Situation von Migrantinnen/Migranten und Flüchtlingen aufmerksam machen, dafür sensibilisieren und darüber informieren.
 
Die Interkulturelle Woche in Berlin dauert in diesem Jahr vom 16. September bis zum 4. Oktober.
Das komplette Programm sowie weitere Informationen sind unter www.interkulturelle-woche-berlin.de abrufbar.

Herausgegeben von den Pressestellen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und des Erzbistums Berlin

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petrus-giesensdorf.de Aktuelles Thu, 10 Sep 2020 18:14:24 +0200
Ökumenischer Segnungsgottesdienst zum Weltalzheimertag https://petrus-giesensdorf.de//news-detail/nachricht/oekumenischer-segnungsgottesdienst-zum-weltalzheimertag.html  „Aber ich will euch wiedersehen…“ Joh. 16,22

Im Rahmen des internationalen Alzheimertages veranstaltet das Geistliche Zentrum für Demenz und deren Angehörige in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. am 20. September 2020 um 15.00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche einen ökumenischen Segnungsgottesdienst. Er richtet sich in besonderer Weise an Menschen mit Demenz und diejenigen, die sie täglich betreuen, Angehörige und Pflegekräfte.

In diesem Jahr wird der ökumenische Segnungsgottesdienst etwas verändert gefeiert. Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie wird der Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zwar stattfinden, aber er soll auch live gestreamt werden können.

So wird es ermöglicht, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen am Gottesdienst teilnehmen können ohne sich der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen. Auch in Pflegeheimen und Wohngemeinschaften wird es durch gemeinsame Vorbereitung ermöglicht, dass die Bewohnerinnen und Bewohner den Gottesdienst über das Internet verfolgen können. Begleitet werden sollen sie dabei durch die Seelsorger*innen oder die Pfarrerinnen und Pfarrer ihrer Gemeinden, die ihnen auch einen persönlichen Segen geben.

Sie sind herzlich eingeladen!



Sonntag, 20. September 2020, 15:00 Uhr

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Mitwirkende: Pfarrer Dr. Josef Wieneke, Pfarrerin Geertje Bolle, Linus Fuhrmann (Violine) und viele weitere

Live-Stream





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petrus-giesensdorf.de Aktuelles Tue, 08 Sep 2020 14:47:00 +0200
Evangelische Kirche erinnert an Neuanfang vor 75 Jahren in Treysa https://petrus-giesensdorf.de//news-detail/nachricht/evangelische-kirche-erinnert-an-neuanfang-vor-75-jahren-in-treysa-1.html Aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich Synodenpräses Irmgard Schwaetzer und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm sowie weitere Ratsmitglieder am Montag, 31.08.2020, in Berlin zu einem Austausch mit ehemaligen Synodenpräsides und früheren Ratsvorsitzenden getroffen. Dabei würdigten sie den Neuanfang der evangelischen Kirche, der wenige Monate nach Ende des 2. Weltkrieges auf einer ersten kirchlichen Zusammenkunft in Treysa beschlossen wurde und diskutierten auch Zukunftsperspektiven der evangelischen Kirche.

„An die Menschen, die heute vor 75 Jahren den Grundstein für die Evangelische Kirche in Deutschland gelegt haben, denke ich voller Dankbarkeit. Nach dem Versagen der Kirche im Nationalsozialismus, wollten sie einen Kirchenbund schließen, der stabil, handlungsfähig und sicher vor staatlichen Einflüssen sein sollte“, so Bedford-Strohm. Konfessionelle und landeskirchliche Einzelinteressen seien damals von ihnen hinten angestellt worden. „Das war zukunftsweisend. Dass die evangelische Kirche in Deutschland in der Öffentlichkeit erkennbar ist, ist gerade in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft wichtig.“ Dazu brauche es auch den institutionellen Rahmen, der 1945 geschaffen worden sei. „Er ist die äußere Basis für ein gemeinsames evangelisches Zeugnis, in dem die Kirche, vom Geist inspiriert, die Liebe Jesu Christi selbst ausstrahlt, von der sie spricht,“ so der Ratsvorsitzende: „Die eigenen Kraft- und Frömmigkeitsquellen neu zu entdecken, ist die beste Basis dafür, dass die Evangelische Kirche in Deutschland 75 Jahre nach ihrer Gründung neue Ausstrahlungskraft gewinnt.“

Synodenpräses Irmgard Schwaetzer hob vor allem die Vielfalt hervor, die der EKD in Treysa in die Wiege gelegt worden sei: „Schon die Gründung der EKD war geprägt von der Vielfalt gelebten Glaubens. Heute werde die Vielfalt nicht zuletzt auch in der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen im Pfarramt und in Leitungsämtern sichtbar. „Nach dem Krieg dominierten auch in unserer Kirche noch die Männer. Mittlerweile ist ein Merkmal der evangelischen Kirche, dass in ihr – anders als in vielen anderen Religionsgemeinschaften – die Geschlechter gleichberechtigt sind“, so Schwaetzer. „Vielfalt wird auch die Zukunft der Kirche ausmachen mit einem stärkeren Gemeinschaftsgeist.“
 
Bei der ersten Konferenz evangelischer Kirchenführer vom 27. bis 31. August 1945 wurde die EKD als Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen gegründet. Die Kirchenkonferenz konstituierte den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und bestimmte dessen personelle Zusammenstellung. Zum ersten Ratsvorsitzenden dieser neuen Struktur wurde der damalige württembergische Landesbischof Theophil Wurm gewählt. Auch das Evangelische Hilfswerk, das 1957 zusammen mit der Inneren Mission zum Diakonischen Werk der EKD zusammengeführt wurde, wurde von der Kirchenkonferenz in Treysa gegründet.
 
Für den Präsidenten der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, ist der diakonische Gründungsort der EKD ein Vermächtnis für eine diakonische Kirche mit Zukunft: „Dieser Ort steht für die entschiedene Entschlossenheit der Evangelischen Kirche, nach dem Naziterror und dem Zweiten Weltkrieg ihre soziale und politische Verantwortung aus Glauben wahrzunehmen. Die zeitgleiche Gründung der EKD und des Hilfswerkes folgt einem inneren Grund: Kirche und Diakonie sind wie zweieiige Zwillinge, die sich dem einen Glauben an die Versöhnung verdanken. Flüchtlingshilfe, Wohnraumbeschaffung und Hilfsgüterverteilung sind bis heute aktuelle Aufgaben dieser diakonischen Kirche Jesu Christi. Bleibt sie ihrem Auftrag treu, hat und gewährt sie Zukunft, gerade den Menschen, deren Zukunft durch das Verhalten anderer Menschen immer wieder bedroht ist.“
 
Bei dem heutigen Austausch im Berliner Haus der EKD blickten die ehemaligen Synodenpräsides und Ratsvorsitzenden auch auf Besonderheiten ihrer jeweiligen Amtszeiten zurück. Ihre Erinnerungen sowie weitere Infos und Hintergründe finden Sie hier.

Herausgegeben von der Pressestelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

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petrus-giesensdorf.de Aktuelles Fri, 04 Sep 2020 07:04:40 +0200
Ihr habt die Wahl https://petrus-giesensdorf.de//glauben-leben/spirituelle-angebote/oekumenische-bibeltage.html petrus-giesensdorf.de Fri, 28 Aug 2020 06:53:02 +0200 Wenn alles zu viel wird: Das Corona-Seelsorgetelefon http://https://c-st.berlin/corona-seelsorgetelefon.html Aktuelles Mon, 24 Aug 2020 06:08:02 +0200 Bischof Stäblein: "Wir dürfen niemanden ertrinken lassen" https://petrus-giesensdorf.de//news-detail/nachricht/bischof-staeblein-wir-duerfen-niemanden-ertrinken-lassen-1.html Das Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 4" ist zu seinem ersten Einsatz im Mittelmeer aufgebrochen. Das überwiegend aus kirchlichen Mitteln finanzierte Schiff habe am Samstag den spanischen Hafen von Burriana verlassen und sei auf dem Weg in die Such- und Rettungszone vor Libyen, teilte Sea-Watch mit. Es sei derzeit das einzige Rettungsschiff im Mittelmeer. Ursprünglich sollte die "Sea-Watch 4" im April auslaufen. Der Start verzögerte sich jedoch wegen der Corona-Pandemie.

Er sei dankbar, dass das Schiff endlich ausgelaufen sei, sagte der Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, ZDFheute. "Es sterben täglich Menschen im Mittelmeer, und kein Rettungsschiff ist da, das sie rettet." Es sei skandalös, dass die EU seit Jahren zuschaue, wie an den Grenzen Europas Menschen ertrinken, sagte der Theologe, der das Projekt Kirchenschiff in der EKD vorangetrieben hat.

Auch der Bischof der EKBO, Christian Stäblein, begrüßte die erste Rettungsmission der "Sea-Watch4": "Wir dürfen niemanden ertrinken lassen." Er hoffe, dass möglichst Viele gerettet würden. "Das Schiff wird nicht die Lösung aller politischen Fragen sein", betonte Stäblein. Es sei konkrete Hilfe und das Zeichen dafür, dass politische Lösungen benötigt werden: "Die Situation, dass Menschen ertrinken, ist nicht hinnehmbar", so Stäblein.

Das ehemalige Forschungsschiff wurde vom Bündnis "United4Rescue" finanziert, das von der EKD initiiert wurde. An dem Projekt beteiligt sich neben Sea-Watch auch "Ärzte ohne Grenzen". Seit mehr als sechs Wochen seien keine zivilen Rettungskräfte mehr vor der libyschen Küste im Einsatz, erklärte Michael Schwickart von "United4Rescue". Fast alle Schiffe würden von den italienischen Behörden wegen angeblicher Sicherheitsmängel festgehalten oder mit nicht erfüllbaren Auflagen am Einsatz gehindert. Die Aufklärungsflugzeuge von Sea-Watch hätten allein in den vergangenen sechs Wochen mehr als 1.500 Personen in Seenot dokumentiert. Viele von ihnen seien nach Libyen zurückgebracht worden.

Die Idee eines kirchlichen Seenotrettungsschiffs im Mittelmeer geht auf den evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019 zurück. Im Januar ersteigerte das Bündnis das Schiff für 1,3 Millionen Euro, darunter 1,1 Millionen Euro Spendengelder. Dem Bündnis gehören mittlerweile mehr als 550 Organisationen und Unternehmen an. Im Februar wurde die "Sea-Watch 4" getauft und an die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch übergeben.

Natürlich habe es Kritik an dem Projekt gegeben, sagte Bedford-Strohm. "Die sich mit Hass in den sozialen Netzwerken sehr laut, sehr strategisch äußern, kannten wir schon seit geraumer Zeit." Gleichzeitig habe es eine riesige Bewegung von Menschen gegeben, die sagten, sie seien noch nie so stolz auf die Kirche gewesen.

Die italienischen und maltesischen Behörden behindern die private Seenotrettung seit Monaten. Sie fordern eine bessere Verteilung der Geflüchteten innerhalb Europas. Besatzungen erhalten teils über Wochen keine Erlaubnis zur Anlandung in einem Hafen, Schiffe werden festgesetzt, Crew-Mitglieder juristisch belangt.

(epd)

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Aktuelles Mon, 17 Aug 2020 06:20:36 +0200
Orientierungsversuche in Zeiten des Streits https://petrus-giesensdorf.de//news-detail/nachricht/orientierungsversuche-in-zeiten-des-streits.html Jede Form des Rassismus ist mit der Zugehörigkeit zum Leib Christi unvereinbar, meinen Heinz-Joachim Lohmann und Christian Staffa, Studienleiter an der Evangelischen Akademie zu Berlin. In der Erklärung „Glaube, Liebe, Hoffnung - Orientierungsversuche in Zeiten des Streits“ formulieren sie sechs Glaubenssätze und die Ablehnung von menschenfeindlichen Positionen.

­­Hintergrund der Überlegungen sind Fragen danach, was „christliche Existenz“ heute bedeutet und welchen Weg die Evangelische Kirche aktuell einschlagen sollte. „Ängste vor Wohlstands-, Bedeutungs-, Identitätsverlusten prägen die Gegenwart. In Zeiten von Corona werden Zukunftsfragen mit neuer Dringlichkeit gestellt. Die Frage nach ökologischem Handeln steht auf der Tagesordnung, die Frage nach Gerechtigkeit weltweit und die Wahrnehmung und Bearbeitung von Rassismus und Antisemitismus“, heißt es in der Erklärung.

Aufgabe der Kirche sei es, sich nicht von solchen Ängsten lähmen zu lassen, sondern sie anzugehen und zu überwinden. „Nach Jahrzehnten kontinuierlich und sprunghaft sinkender Gemeindegliederzahlen kommt es darauf an, nicht weiterhin so zu tun, als ließen sich mit besseren Aktivitäten alte Verhältnisse wieder herbeiführen“, betonen die Studienleiter. „An die Stelle der Sehnsucht nach vergangener Normalität sollte die Freude über die Verbleibenden treten und die Arbeit mit ihnen an der Mission der Kirche.“

Heinz-Joachim Lohmann und Christian Staffa gehören der Arbeitsstelle für Demokratische Kultur der Akademie an. Heinz-Joachim Lohmann ist außerdem Beauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Christian Staffa ist christlicher Vorsitzender der AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und Antisemitismusbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

PDF-Dokument "Glaube, Liebe, Hoffnung - Orientierungsversuche in Zeiten des Streits"

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Aktuelles Fri, 14 Aug 2020 06:16:00 +0200