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Taufe

Sie möchten Ihr Kind in unserer Gemeinde taufen lassen? Sie sind selbst noch nicht getauft und denken darüber nach, ob Sie diesen Schritt gehen?

Auf dieser Seite finden Sie grundlegende Informationen zur Taufe in unserer Gemeinde Petrus-Giesensdorf.  

Wer kann getauft werden?
  • Kinder werden auf Wunsch ihrer Eltern getauft. Die Eltern bekennen bei der Taufe ihres Kindes gemeinsam mit den Patinnen und Paten stellvertretend den Glauben, in den ihr Kind hineinwachsen soll. Wenigstens ein Elternteil sollte Mitglied der evangelischen Kirche sein.
  • Jugendliche erreichen mit dem Alter von 14 Jahren ihre Religionsmündigkeit. Sie können nun selbst entscheiden, dass sie sich taufen lassen wollen. Jugendliche, die den Konfirmandenunterricht besuchen, werden in der Regel im Konfirmationsgottesdienst getauft.
  • Erwachsene führen vor ihrer Taufe mehrere Gespräche mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer. Dabei werden Themen der Bibel und des Glaubens angesprochen und schließlich die eigene Taufe vorbereitet.  
 
Welche Aufgaben haben Taufpaten?
  • Taufpaten haben die Aufgabe, Kinder auf dem Weg des Glaubens zu begleiten. Sie unterstützen dabei die Eltern mit dem Ziel, dass ihr Patenkind in der späteren Konfirmation sich selbst zum christlichen Glauben bekennt. Bei der Taufe eines Kindes sollte eine Patin oder ein Pate der evangelischen Kirche angehören. Darüber hinaus sind weitere Patinnen und Paten aus anderen christlichen Konfessionen möglich.
 
Welche Schritte sind jetzt zu bedenken?
  • Taufanmeldungen erfolgen in unserer Küsterei / Gemeindebüro mit der Vorlage der Geburtsurkunde. Bei Kindertaufen benötigen wir Patenbescheinigungen, wenn die Patinnen und Paten nicht zu unserer Gemeinde Petrus-Giesensdorf gehören. Diese Bescheinigungen weisen die Kirchenzugehörigkeit nach und werden von der jeweils zuständigen Kirchengemeinde ausgestellt. Darüber hinaus benötigen wir das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular.
  • Taufsonntage sind bei uns der zweite Sonntag eines Monats (in der Dorfkirche und der Petruskirche) und der vierte Sonntag (nur in der Petruskirche). Über eventuelle Taufgottesdienste an Samstagen informiert die Küsterei. Die Termine sollten frühzeitig festgelegt werden. Vor der Taufe lädt die Pfarrerin bzw. der Pfarrer die Eltern sowie die Patinnen und Paten zu einem Taufgespräch ein. Zur Vorbereitung ist es hilfreich, sich zum Beispiel unter www.taufspruch.de einen Taufspruch aus der Bibel auszusuchen.

 

 

Zum Weiterlesen: Das Taufverständnis

Taufsymbole Fisch und Wasser (Grafik: Pfeffer)
Wenn wir im Gottesdienst Menschen taufen, folgen wir damit einem Auftrag Jesu. Am Ende des Matthäus-Evangeliums spricht Jesus zu seinen Jüngern: „Gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ (Matthäus 28,19f.)

Mit der Taufe beginnt der Weg, zu Jesus Christus zu gehören und ihm nachzufolgen. Gleichzeitig aber hat Jesus Menschen immer auch in die Gemeinschaft hineingerufen und so werden wir in der Taufe Teil der christlichen Glaubensgemeinschaft, also: der Kirche.

Das Wasser in der Taufe ist dabei ein eindrückliches Symbol. Denn zum einen hat Wasser immer mit Leben zu tun. Und so wird uns dementsprechend in der Taufe neues Leben mit Gott, ja sogar: ewiges Leben bei Gott, zugesagt.

Zum anderen benutzen wir Wasser im Alltag auch zum Reinigen und Waschen. Und so vollzieht sich auch in der Taufe eine Reinigung: sie ist die Zusage, dass uns Gott einen neuen Anfang schenkt, wenn wir unsere Verfehlungen hinter uns lassen wollen und zu Gott zurückfinden.

Nach evangelischem Verständnis ist die Taufe – neben dem Abendmahl – eines der Sakramente, weil beide von Jesus eingesetzt wurden und sich in ihnen ein biblisches Wort mit einem Symbol (hier: dem Wasser) verbindet.

Die Taufe wird von allen christlichen Kirchen, die zur sogenannten „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ (ACK) gehören,  anerkannt. Sie verliert auch durch einen eventuellen Austritt aus der Kirche nicht ihre Gültigkeit.