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Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde

Seit 2001 widmet sich die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. (IKZ) der Erinnerungsarbeit rund um das KZ-Außenlager Lichterfelde. Hierbei handelte es sich um ein Außenlager des KZ-Sachsenhausen, das der SS - und in geringerem Maße der Wirtschaft - in Berlin Häftlinge als Arbeitskräfte zur Verfügung stellte. Das Lager befand sich von 1942 bis 1945 dort, wo die Wismarer Straße den Teltowkanal überquert. Heute erinnert die „Säule der Gefangenen“ an den Standort des Lagers.

Die IKZ veranstaltet jährlich am 8. Mai eine Gedenkfeier zur Erinnerung an das Lager an der „Säule der Gefangenen“.

Seit ihrer Gründung arbeitet die IKZ eng mit den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Steglitz und ganz besonders mit der Gemeinde Petrus-Giesensdorf zusammen. Der „Abend der Begegnung“ zur Begegnung zwischen Bürger*innen und Zeitzeug*innen fand wiederholt in der Gemeinde statt. Seit die Zeitzeugen nicht mehr reisefähig sind, dient nun der „Nachmittag der Begegnung“ im Anschluss an die Gedenkfeier am 8. Mai der Geselligkeit und dem Austausch aller, die an der Arbeit der IKZ interessiert sind.

Seit 2019 engagiert sich die IKZ außerdem im Rahmen der „Initiative für einen Lern- und Gedenkort Lichterfelde-Süd“ für eine angemessene Erinnerung an das Kriegsgefangenenlager STALAG III D, das sich südlich von Landweg und Reaumurstraße und damit im Gebiet der Gemeinde Petrus-Giesensdorf befand.

Weitere Informationen zur Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V und ihrer Arbeit finden sie auf der Webseite der IKZ: www.ikz-lichterfelde.de

 

Stilles Gedenken am 8. Mai 2020

Durch die Kontaktbeschränkungen wegen der COVID-19 Pandemie konnte die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. in diesem Jahr ihre Gedenkfeier nicht in gewohnter Form abhalten. Trotzdem wurde an diesem besonderen Tag würdig an die Opfer des Nationalsozialismus und die Insassen des Lagers erinnert.

Mitglieder des Vorstandes der IKZ legten im Namen der Opferländer Kränze an der "Säule der Gefangenen" nieder. Etwa 50 Menschen hatten sich trotz der Absage der Veranstaltung spontan versammelt. Auch Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski, BVV-Vorsteher Rögner-Franke und Vertreter der in der BVV vertretenen Parteien legten in einer stillen Zeremonie Kränze nieder.