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RSSPrint

Stolpersteine

im Gebiet der Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf

"Stolpersteine" ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, mit dem an Menschen erinnert wird, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Seit den 1990er Jahren setzt Demnig sich dafür ein, genau an den Orten an Vertreibung und Vernichtung zu erinnern, wo sie ihren Ausgangspunkt nahmen – nämlich mitten unter uns.

Die 10 mal 10 Zentimeter großen Pflastersteine mit beschrifteten Messingtafeln sind in den Bürgersteig eingelassen. Klein und unscheinbar halten sie die Erinnerung wach. Sie nennen Namen. Sie verweisen auf ehemalige Nachbarn. Als "Stolpersteine" erinnern sie Passanten daran, wo einst Menschen lebten, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Eingelassen werden die Stolpersteine immer vor dem letzten selbstgewählten Wohnort.

In dem Gebiet unserer Gemeinde wurden 2006 die ersten Stolpersteine in der Schillerstraße verlegt, initiiert und unterstützt von dem Netzwerk Erinnerungskultur im Kirchenkreis Steglitz und der damaligen "Arbeitsgruppe Erinnerungskultur in Petrus-Giesensdorf.

 

Ernst Gotthelf Springer Boothstr. 33
Pauline Cohn (geb. Loewe)    Goethestr. 37
Dr. Ernst SchlumbergerHeimkehlenstr. 6
Käthe Schlumberger (geb. Zehden)Heimkehlenstr. 6
Beate SchlumbergerHeimkehlenstr. 6
Dr. Friedrich (gen. Fritz) DalenHochbergweg 2
Arnold CohnOstpreußendamm 51
Max HabermannOstpreußendamm 51
Ruth SeefeldtSchillerstraße 10a
Fritz ZobelSchillerstraße 10a
Margarete Gabriele Zobel (geb. Adam)Schillerstraße 10a
Ethel Yvonne ZobelSchillerstraße 10a
Marion ZobelSchillerstraße 10a
Hans EllstaetterSchöppinger Straße 2
Susanne Ellstaetter (geb. Kreis)Schöppinger Straße 2
Kurt HansenSchöppinger Straße 2

 

Artikel aus dem Archiv unseres Gemeindebriefes „Der Schlüssel“

Juni 2008: Familie Bonin

Juli 2008: Max Habermann, Arnold und Pauline Cohn

November 2012: Kurd Dahlen und Fritz Dahlen

Januar 2014: Hans und Susanne Ellstaetter, Kurt Hansen

Juni 2015: Familie Schlumberger

Mai 2018: Kurt Hansen