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RSSPrint

Kunstausstellung: "Butter bei die Fische" –
Malerei und Zeichnungen von Ralph Schüller

VERNISSAGE: Dienstag, 29. März 2022,  20 Uhr
FINISSAGE: Sonnabend, 11. Juni 2022, 20 Uhr mit Konzert des Malers und Sänger

Hineingeworfene Wesen, ob Tier, ob Mensch oder auch unbestimmbares Fragment. Untergänge, Horizonte, Ahnungen, Ordnungen und Auflösungen – Schüllers Bilderwelten laden zum Entdecken ein, und das immer wieder. Sie sind amüsant, verwirrend, fordernd, entwaffnend. Hier wird gleichzeitig gehalten und zerbrochen. Diese Blickweisen und Zusammenhänge erlauben Liebe und Humor, und mehr noch – die freundliche Aufforderung dazu. Schüllers Monster können belächelt werden. Die Engel sind mit Vorsichtig zu geniessen. Es sind Welten, in die wir geworfen wurden und werden – hier, gemalt und gezeichnet in eine lebendige Welt.

Ralph Schüller, geboren 1968 in Suhl, lernte Elektromechaniker mit Abitur, studierte Grafik und Illustration an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst in Leipzig und ist als Maler, Grafiker, Autor und Musiker freiberuflich in Leipzig zu Hause.

Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projekte führten seine Bilder nach Deutschland, Dänemark, Frankreich und Spanien, in die USA, nach Russland, in die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Veröffentlichungen (Auswahl):
1998 Illustrationen, Gütersloher Verlagshaus
2006 Illustrationen, Klettverlag
2007 „Consommer : la faim ou la fin ?“, FPDV Formule Polyvalente
2009 „Liebe, Industrie & Landwirtschaft“ - Katalog
2011 Illustrationen in “Häuptling Eigener Herd” (Herausgeber Vincent Klink/Wiglaf Droste)
2017 Illustrationen in „Der Sonntag“ und „Junge Welt“
2018 Ralph Schüller „Witternd ins Warme“, Gedichte + Illustrationen, edition winterwork
2019 Illustrationen in “Der 31. April” (Stefan Schneider & Ralph Schüller)

seit 1999: 7 CD-Veröffentlichungen, verschiedene Preise, 2 Nominierungen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und Veröffentlichungen von Texten und Gedichten in Büchern und Zeitungen

Einen Einblick in die Arbeit von Ralph Schüller, der neben der bildnerischen Arbeit auch als Musiker und Texter mit eigenen Programm auf deutschen Bühnen unterwegs ist, kann man auf der Homepage des Künstlers bekommen.

Finissage mit Konzert am Sonnabend, 11.06.2022, um 20 Uhr:  SCHÜLLER - Danke. Schade.
Ausführliche Informationen zum Konzert (incl. Kartenvorbestellung) finden Sie auf unserer Kulturseite Petrus-Kultur, musikalische Eindrücke finden Sie auf der Homepage des Malers und Liedermachers.

Die Ausstellung kann im Rahmen der Offenen Kirche immer am Mittwoch und Sonnabend von 10:00-13:00 Uhr sowie vor und nach den Gottesdiensten unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Abstandsregeln besichtigt werden.



Ausstellungen 2022

 

Bilder und Texte zur Historie unserer Gemeinde

Collage mit historischen Bildern der Petruskirche und der Dorfkirche Giesensdorf
1. Dezember 2021 – 26. März 2022

Ab Dezember 2021 wurde in der Petruskirche noch einmal die Ausstellung über die Geschichte der Gemeinden Petrus und Giesensdorf verbunden mit der Baugeschichte unserer Kirchen gezeigt.

Mutige Gestalten wie Pfarrer von Lutzki, Aufbrüche wie die Umgestaltung der Petruskirche zur Kulturkirche oder die Umgestaltung des Altarraums, aber auch Zerstörung und Wiederaufbau der Dorfkirche nach dem zweiten Weltkrieg sind dargestellt.

Texte über die Geschichte der Kirchen und ihrer Orgeln und der Gemeindearbeit finden Sie unter der Rubrik "Rückblicke und Ausblicke", Erinnerungen an Pfarrerinnen und Pfarrer unserer Gemeinde können an dieser Stelle nachgelesen werden.

Die Ausstellung konnte im Rahmen der Offenen Kirche immer am Mittwoch und Sonnabend von 10:00-13:00 Uhr unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Abstandsregeln besichtigt werden.

Ausstellungen 2021

 

Kunstausstellung: Denkwerke von Michael Spengler

Ein Denkwerk für Jürgen Linke bestehend aus drei stuhlähnlichen Objekten aus Schlesischem Sandstein.
7. - 21. November 2021

Der Steinmetz und Bildhauer Michael Spengler gestaltet besondere Grabsteine, die er „Denkwerke“ nennt. In langen Gesprächen, oft in einem monatelangen Prozess, erarbeitet er mit den Trauernden eine Gestaltung, die von den Verstorbenen erzählt.

Die Eltern Neustadt haben ihren zweijährigen Sohn verloren. Im Dialog mit Michael finden sie Worte, die ihren Gefühlen Ausdruck verleihen. Aus Worten werden Material und Form. Der rauschende Atem des Kindes soll sich in einem fragilen Kalkstein widerspiegeln. Hardburg Stolle ist keine Frau der vielen Worte. Unter Michaels Anleitung schwingt sie beherzt den Hammer um einen Findling zu spalten und spürt eine Kraft, die lange vergraben war.

Vernissage: Dienstag, 09.11.2021, 18:00 Uhr

Dokumentarfilm "Stein zum Leben" in der Petruskirche

Im Rahmen der Themenwochen "In die Stille gehen" zeigten wir den Film „Stein zum Leben“ von Katinka Zeuner, der die Arbeit von Michael Spengler dokumentiert. Er erzählt von dem mühevollen und intimen Prozess und zeigt wie die Arbeit am Stein den Tod im wahrsten Sinne des Wortes be-greifbarer macht. Die Steine nehmen Form an. Und in den Angehörigen reift ein neues Verhältnis zu ihren Toten - und zum Leben.

Filmvorführung: Dienstag, 09.11.2021, 19:00 Uhr

Im Anschluss fand ein Gepräch mit der Regisseurin Katinka Zeuner und dem Steinmetz Michael Spengler unter der Moderation von Roland Wicher statt.

Kunstausstellung: Renate Pallmann und Hans Gert Winter

14. September - 31. Oktober 2021

Renate Pallmann – Gemälde, Mischtechniken und Collagen
Hans Gert Winter – Aquarelle und Computergrafiken

Renate Pallmann entwickelt ihre Bildideen während des Malprozesses assoziativ aus Strukturen,  Flächen und Farben. Hierbei ist der gestalterische Umgang mit dem Zufall ein wesentliches Arbeitsprinzip, wobei der Erfolg und das Scheitern eng beieinander liegen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und hat seit 1970 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Auf dem ersten Blick geht es auf den Bildern von Hans Gert Winter nicht normal zu. Viele bildnerische Elemente (z.B. abstrakte Farbflächen, gegenständliche Darstellungen, malerische Strukturen, Blister-Abdrucke und diverse Gestaltungsmittel) treffen sich in einem nicht-perspektivischen Bildraum. Dies geschieht aber ohne Dominanzen oder Hierarchien der einzelnen Teile. Die Komposition allerdings ordnet die Elemente zu einer gleichberechtigten neuen Normalität. Der Wunsch: In der Vielfalt auch Wertigkeit. Hans Gert Winter lebt und arbeitet in Berlin. Einen Einblick in die Arbeit von Hans Gert Winter kann man auf der Homepage des Künstlers bekommen.

Renate Pallmann und Hans-Gert Winter sind langjährige Mitglieder unseres Kunstbeirats.

Vernissage: Dienstag, 14.09.2021, 19:00 Uhr

Das Leben der Bäume

05. Juni - 20. Juni 2021

„Tanzen ist Träumen mit den Beinen.“
(Finnisches Sprichwort)

Zwei Wochen im Mai haben Kinder der Kita Petrusheim gemeinsam mit den Tänzerinnen Maja Zimmerlin und Lito Anastasopoulou sowie dem Schauspieler Christos Anastasopoulos geträumt. Das Tanzprojekt das „Leben der Bäume“, das aus Mitteln des Bundesforschungs- und Bildungsministeriums finanziert und in Kooperation mit mein Lila e.V. und der Naturwacht Berlin e.V. durchgeführt wurde, fand an manchen Tagen auch im Wald statt. Vor Ort lernten die Kinder viel über die verschiedenen Bäume, ihre Lebenszyklen und ihre Beziehungen untereinander. Fotografisch begleitet wurde das Projekt von Fotograf Ralf Arndt.

Die eindrucksvollen Aufnahmen sowie die von allen Kita-Kindern zum Thema gemalten Bilder waren in dieser Ausstellung zu sehen. Auch die Künstler*innen waren zu einzelnen Terminen anwesend, um über das Projekt und ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.

Kunstausstellung: Und jetzt: FARBE! Bilder von Brigitte Klick

02. Mai - 02. Juni 2021

Die Ausstellung möchte mit viel Farbigkeit freudig das Sommerhalbjahr begrüßen. Die Bilder unserer ehemaligen Küsterin Brigitte Klick entstehen intuitiv prozesshaft mit kräftigen Farben und viel Energie. In mehreren Schritten wird dann wieder geordnet, farblich zusammengehalten und akzentuiert, so dass zwar ein harmonischer Gesamteindruck aber keineswegs Langeweile ensteht und die Augen wandern können. Manchmal wird die Farbe aber auch expresssiv mit den Händen aufgebracht um Eindrücke wiederzugeben.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand keine Vernissage statt.

Ausstellungen 2020

 

Ausstellung: Neubau Gemeindezentrum Celsiusstraße

05. Dezember 2020 bis 28. April 2021 in der Petruskirche

Ausstellung mit Ergebnissen des Architektenwettbewerbs

5. Dezember 2020 bis voraussichtlich Ende Januar 2021 (verlängert bis Ende März)

Wer es im September nicht zur Ausstellung ins Gemeindezentrum in Lichterfelde-Süd geschafft hat, hat nun noch einmal die Möglichkeit sich selbst ein Bild von den Entwürfen für das neue Gemeindezentrum zu machen. Die Ausstellung dokumentiert Beiträge und Ergebnisse des Wettbewerbs.

Weitere Informationen zum geplanten Neubau

 

Kunstausstellung: "Maß & Zweifel" - Wort | Bild | Objekt

Bild: Deckblatt der Einladungskarte zur Ausstellung "Maß und Zweifel" von Bernhard Nürnberger | Helmut Klock | Jürgen Rißmann
13. Oktober bis 29. November 2020 in der Petruskirche

Bernhard Nürnberger | Helmut Klock | Jürgen Rißmann

Ausstellungsbeiträge in Wort, Bild, Objekt:

- der Polyeder
- Dürers Meisterstich
- unsere gemeinsame jugendliche Begeisterung für stereometrische Darstellungen
- und das Fabulieren und Experimentieren im Bild, mit Objekt und Wort

Vernissage:
Dienstag, 13. Oktober 2020, 19:00 Uhr

 

Kunstausstellung: "fünfundeiner" – Siebdrucke und Collagen

Bild: Ute-Langeheinecke, ohne Titel
12. August bis 11. Oktober 2020 in der Petruskirche

Seit mehreren Jahren entstehen in gemeinsamer und individueller Atelierarbeit Siebdrucke und Collagen auf Papier, Leinwand und Fotoausdrucken. Gedruckt, geklebt, gerissen, gezeichnet – die Arbeiten entführen in oft skurrile, manchmal "dramatische" aber immer entdeckungsreiche Welten.

Fünf Künstlerinnen – Monika Arlt, Barbara Bruger, Nina Heinrichs, Jutta Klamroth und Ute Langeheinecke – und ein Künstler – Ralf Behrendt – laden ein zu einer Reise, bei der Sinne und Geist ihr Vergnügen haben, sehr wohl aber auch gefordert sind.

Vernissage:
Mittwoch, 12. August 2020, 18:00 Uhr

Ausstellung zur Geschichte unserer Kirchen

Collage mit Bildern der Petruskirche und der Dorfkirche Giesensdorf
4. Juli - 10. August 2020

Im Sommer zeigen wir in der Petruskirche eine Ausstellung über unsere Kirchen.

In Zeiten, in denen vor allem die Dorfkirche nicht als normaler Gottesdienstraum genutzt werden kann und auch die Petruskirche seltener geöffnet ist, wollen wir so die vertrauten und liebgewonnenen Räume, ihre Geschichte und Aspekte ihrer Nutzung darstellen.

Texte, die die Geschichte der Kirchen und ihrer Orgeln wiedergeben, finden Sie als PDF-Dokumente auch hier.

Kunstausstellung: "Herzmaria" - Malerei von Doris Baum

Doris Baum: HerzMaria, 150x100, 2011 (Foto: Michael Busch)
18. Februar - 13. April 2020 (verlängert bis Ende Juni)

Die Malerin Doris Baum stellt uns Maria und andere Gestalten der religiösen Tradition in farbkräftigen Bildern vor Augen. Während sie hier Vorbilder der Kunstgeschichte und Motive der volkstümlichen Frömmigkeit zitiert, fügt sie etwas eigenes hinzu. Die ausgezeichnete Porträtistin gibt der Marienfigur in den Gesichtern und der Körperlichkeit der Frauengestalten eine eigene Würde. Behinderung und Krankheit, Mütterlichkeit und Facetten menschlicher Körperlichkeit werden in die Bilder eingetragen und verleihen ihnen eine eindringliche Präsenz.

Vernissage: Dienstag, 18.02.2020, 20:00 Uhr
mit einer Eröffnungsrede von Pfarrer Roland Wicher und Musik von Kantor Manfred Maibauer